Corona Update 6

Heute ist Dienstag, der 31.03.2020. Der letzte Tag im März und noch immer geht die Infektionskurve in Deutschland nach oben. Das bedeutet, dass es noch nicht absehbar ist, wann wir den Zenit erreicht haben und die Infektionen zurück gehen. Erst wenn die Kurve sich abflacht bzw. wieder nach unten geht, erst dann können die Wissenschaftler sagen, wann eine Lockerung der häuslichen Quarantäne eintritt. Zeitgleich laufen ja „systemrelevante“ Dienstleistungen weiter und ich hoffe und bete, dass wir die Krise schaffen und wir verschont bleiben und keine Zustände bekommen, wie in Italien, Spanien oder in der USA. Was in Afrika alles passieren wird, will ich gar nicht vorhersehen.

Unser Alltag geht normal weiter. Vormittags machen die Kinder ihre Wochenpläne aus der Schule. Anschließend können und sollen sie draußen spielen (wir haben ja zum Glück schönes Wetter). Nachmittags werden dann kreative Sachen gemacht. Wir versuchen viel mit Freunden und der Familie zu telefonieren und hoffen es geht ihnen gut.

Schön finde ich die Aktionen die so überall angeboten werden. Sei es bei Freunden, die dies bei WhatsApp teilen oder in der Dorfverein-Gruppe oder auf Facebook / Instagram oder per Mail. Es gibt so viele Ideen die man von zu Hause aus machen kann, das finde ich super. Die Menschen kommen auf sehr kreative Ideen, die die Gemeinschaft stärken und ein tolles Zeichen der Solidarität ist. So mache ich mit der Jungschar eine Foto-Rallaye, Marita macht jetzt mit dem Teenkreis eine Klopapier-Challange. Steine werden bemalt, die im Dorf verteilt werden, Auf Instagram gibt es jedes Wochenende ein großes Konzert von Künstlern, die immer eine halbe Stunde lang spielen. Ja und die Kirchen bieten verschiedene Formate an wie , Videoandacht auf Youtube, Gebets-Live-Übertragung per ZOOM, Kindergottesdienst live miterleben oder Hausaufgabenhilfe oder Sportstunden. Alles Angebote, die dazu dienen, dass uns allen nicht der Kopf auf die Decke fällt und wir alle in einem Boot sitzen. Diese Zeit hat auch ihre positiven Seiten. Ich hoffe, dass nach der Krise, die positiven Möglichkeiten ausgebaut werden: Netzabdeckung, Homeoffice, Schulaufgaben online, Jungscharstunden live, Videokonferenzen für Jung und Alt oder was ich auch toll finde, Zeitungen online lesen (die aktuell kostenlos zur Verfügung gestellt sind).

So gehe ich jetzt in die dritte Woche der häuslichen Quarantäne. Es gibt immer etwas zu tun und wenn es nur lesen ist oder in der Küche helfen oder etwas im Garten machen oder Zeit mit der Familie verbingen. Die Passionszeit ist eine gute Zeit der Entschleunigung und das tut uns allen gut.

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