Corona Update 11

Heute ist schon der 24. April 2020 und es ist noch kein Ende in Sicht bzgl. Covid19 und einem Impfstoff. Wenigstens wird jetzt an 5 Impfstoffen getestet. Ich hoffe, dass es bald einen gibt, damit auch die Diskussionen aufhören mit dem Vergleich zum Grippe-Virus. Einige verstehen halt nicht, dass es für Grippe einen Impfstoff gibt aber für Covid19 nicht. Und das macht es schwer, Einschränkungen zu lockern, da man die Auswirkungen nicht kennt.

In allen Bundesländern wird ab Montag ein Mundschutz vorgeschrieben für Geschäfte und ÖPNV. Das finde ich gut, da es auf die Covid19 Situation aufmerksam macht und die Leute hoffentlich sensibilisiert. Trotzdem ist es kein wirklicher Schutz. Was ich eigentlich sagen möchte, es werden die Maßnahmen der Regierung und Länder gelockert. Doch ich hätte erst einmal auf die Auswirkungen durch Ostern abgewartet (2 Wochen) um zu sehen, ob die Maßnahmen funktioniert haben oder ob sich leider wieder mehr Leute angesteckt haben. Denn es ist leichter Maßnahmen zu verlängern als zu lockern und dann wieder rückgängig zu machen. Ich denke, wir haben viel erreicht aber man sollte vor dem „Ziel“ nicht aufgeben bzw. die Demokratie/Gesundheit/Persönlichkeitsrechte aufs Spiel setzen. Alles braucht seine Zeit. #wirbleibenzuhause

Die Schulwoche hat wieder begonnen und endet mit einer (für mich) guten Nachricht. Die Grundschulen bleiben ab dem 27. April weiterhin geschlossen. Da eine Familie geklagt hatte. Wenn ich sehe mit welchem Abstand unsere Kinder gerstern auf der Straße gespielt haben, dann fehlt es immer noch an EInsicht, Abstand zu halten und auch nur 2 Personen. Und ich bin der Meinung das betrifft viele Kinder. Man kann darüber nachdenken, die Spielplätze wieder zu öffnen aber auch da muss den Kindern klar sein, dass die Abstandsregelung eingehalten wird.

Was gibts bei uns neues? Nichts. Es ist Schulwoche. Morgens werden die Hausaufgaben gemacht. Lotti muss mehr Einsatz zeigen, denn wenn sie im Sommer die Schule wechselt, dann wird mehr Eigenmotivation etc. verlangt. Doch das sieht sie nicht ganz so. So verwundert es auch nicht, dass sie freitags noch was für die Schule machen muss, obwohl sie am Donnerstag schon fertig sein könnte. Henni ist motiviert und macht alle Aufgaben fleißig und mit Einsatz. Nur bei schwierigen Fragen geht er zu Mama.

Da die Kinder sich Walkie-takies gekauft haben, spielen sie in der Freizeit viel damit rum. Sie wollen ja Dedektive sein. Henni hilft mir manchmal im Garten, z.B. beim Unkraut ausstechen oder gießen. Lotti ist mehr in ihrer Welt der Dedektive („Die drei Ausrufezeichen“). Leider muss sie manchmal in die Realität zurück geholt werden. Marita näht fleißig Gesichtsmasken, für uns und unsere Familien. Schließlich muss man sie ab nächster Woche in den Geschäften tragen und ich werde wieder langsam anfangen zu arbeiten (und da benötige ich paar Masken).

Sonst sind wir viel draußen. Marita besorgt immer mehr Pflanzen fürs Hochbeet und Fensterbank. Ich mache viel im Garten und habe den zweiten Kompost aufgestellt. Beim Ausstechen des Unkrautes muss ich oft ne Pause machen, da es schon auf den Rücken geht aber ich hoffe die Mühen lohnen sich. Abends schaue ich auf Insta Dunja Hayali und anschließend meine Serie auf amazon. Erst war es „SWAT“, dann „Flashpoint“ und jetzt „Treadstone“. Die Kinder haben sehr mit den Pollen zu kämpfen und um so schöner wäre es, wenn es endlich mal richtig regnet. Aktuell haben wir Waldbrandwarnstufe A. Das könnte wieder ein trockenes Jahr werden – hoffentlich nicht. Die Landwirtschaft hat jetzt schon wieder zu kämpfen und der Wald auch. Auf jeden Fall sind wir gesund und nicht infiziert mit Covid19. Ich war am Mittwoch auf Arbeit (zu einer Besprechung) und bin wieder seit mehr als 4 Wochen Auto gefahren. Was für ein Erlebnis. Auf diese Weise lernt man Sachen zu schätzen und denkt bewußter über viel Sachen nach. Man sollte auch positive Sachen aus der jetzigen Situation ziehen: bewußtes Leben, Entschleunigung, Zeit für die Familie … Und ich höre mir jetzt die Bibel an, wenn ich z.B. draußen Wäsche aufhänge oder Unkraut entferne. Auch eine Art Gott nahe zu sein und sein Wort zu hören. Aktuell höre ich mir die Evangelien (per Kopfhörer) an. Und … jeden Abend stelle ich eine Kerze vor die Haustür als Dank für die Menschen in systemrelevanten Berufen und für die Menschen, die krank oder gestorben sind.

In diesem Sinne bleib gesund und behütet. Und immer schön Abstand halten.

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